Schwimmen mit Delphinen

Empfehlung: nicht mit den Delphinen schwimmen

Delphine in Gefangenschaft

Auch in Co­ro­na Zei­ten,und die Auf­he­bung der Rei­se­war­nun­gen wer­den viele von uns wie­der in Rich­tung Süden flie­gen. Viele Fe­ri­en­or­te bie­ten die Mög­lich­keit mit Del­phi­nen in Ge­fan­gen­schaft zu schwim­men, und sich von einem Del­phin durch das Was­ser zie­hen zu las­sen.

Auch Fotos wer­den ge­macht. Das mag die Ur­laubs­stim­mung heben, aber da­hin­ter ver­birgt sich eine Schat­ten­sei­te. Hin­ter die­ser lu­kra­ti­ven In­dus­trie lei­den die Tiere und ver­elen­den.

 
Viele Del­phi­ne in Ge­fan­gen­schaft wur­den in den Welt­mee­ren ge­fan­gen.
Sie leben dort in gros­sen So­zi­al­ver­bän­den zu­sam­men. Dort hat­ten sie lang­jäh­ri­ge Be­zie­hun­gen mit an­de­ren Del­phi­nen. Platz zum Tau­chen,Spie­len und Jagen war aus­rei­chend vor­han­den

Waren sie müde,konn­ten sie sich aus­ru­hen. In Ge­fan­gen­schaft wer­den sie in klei­ne Mee­res­buch­ten ein­ge­sperrt oder in chlo­rier­te Be­cken ge­sperrt. Dort schwim­men sie dann in end­lo­sen Krei­sen,und füh­ren al­ber­ne Tricks für ein paar tote Fi­sche vor. Sie wer­den ag­gres­siv,lust­los und de­pri­miert.

Stress ver­ur­sacht durch laute Tou­ris­ten die un­ge­be­ten in ihre klei­ne Welt ein­drin­gen. Die Tiere haben keine an­de­re Wahl die­ses zu er­dul­den.


Delphine werden krank

 
Die hohe Be­las­tung in der Ge­fan­gen­schaft,kann dazu füh­ren,dass sich Ge­schwü­re bil­den.
Sie kauen an den Me­tall­stan­gen,bis ihre Zähne zer­fal­len.
Sie ram­men ihre Köpfe an die Me­tall­git­ter.

Was lernen Kinder

 
Dass wir Tiere nach be­lie­ben be­nut­zen und ein­sper­ren,Sel­fies wich­ti­ger sind als ein Tier­le­ben. Das ist keine em­pa­thi­sche und re­spekt­vol­le Er­zie­hung.


Schwimmen mit Delphinen im Ocean

 
Das schwim­men mit Del­phi­nen wird immer be­lieb­ter.
Das rote Meer bei Hurgha­da oder auch das Sa­ta­ya Riff,sind Mit­tel­punkt die­ses trei­bens.
Der Wild­tier­tou­ris­mus ist schon lange zu einer Ge­fahr für die Mee­res­säu­ger ge­wor­den.

Die Ge­fahr ist,dass die Tiere aus ihren Le­bens­räu­men ver­trie­ben wer­den.
Ver­hal­ten­s­tipps mit der Be­geg­nung mit Del­phi­nen wer­den igno­riert.

Reiseveranstallter nehmen keine Rücksicht

Auch deut­sche Kon­zer­ne mi­schen mit,und neh­men wis­sent­lich und und bil­li­gend Tier­leid in Kauf. Nur der Pro­fit zählt.
Kun­den sind oft un­wis­send.Es ge­ra­ten Tou­ris­ten bei Aus­flü­gen In Le­bens­ge­fahr.
Es kommt vor dass ver­ges­sen wird Schwim­mer wie­der ein­zu­sam­meln.
Zo­di­acs sind oft über­füllt,und dro­hen zu sin­ken.

 


Verhaltenstipps: Sollten Sie den Meeressäugern begegnen

 
Die Vor­aus­set­zung bei einer Be­geg­nung mit Walen und Del­phi­nen in frei­er Wild­bahn,
soll­te immer der Re­spekt vor den Tie­ren sein. Wir sind zu Gast bei den Tie­ren.Es ist ihr Le­bens­raum.

Durch das ei­ge­ne Ver­hal­ten trägt man dazu bei, dass das Auf­ein­an­der­tref­fen für beide Sei­ten zu einem wun­der­vol­len Er­leb­nis und nicht zu einer Be­las­tung für die Del­phi­ne wird.


Lassen Sie den Meeressäugern die Wahl!

 
Die hohe Be­las­tung in der Ge­fan­gen­schaft, kann dazu füh­ren,dass sich Ge­schwü­re bil­den.
Sie kauen an den Me­tall­stan­gen,bis ihre Zähne zer­fal­len. Sie ram­men ihre Köpfe an die Me­tall­git­ter. Soll­ten die Tiere mit Ihnen in­ter­agie­ren wol­len,blei­ben Sie ent­spannt und ge­nie­ßen ein­fach die sel­te­ne Be­geg­nung. Ver­mei­den Sie hek­ti­sche Be­we­gun­gen.
Un­ter­neh­men Sie keine Fahrt­richts­än­de­run­gen wenn Sie per Boot un­ter­wegs sind. Ent­fer­nen sich die Tiere,las­sen Sie sie ein­fach zie­hen.
Bitte nicht ver­fol­gen.


Un­se­re Ver­hal­ten­s­tipps gel­ten für Mo­tor­boo­te Jet­skis und das Schwim­men und Tau­chen
soll­te man sich in der Nähe von Del­phi­nen be­fin­den. Mit einem Falt­boot kann man den Tie­ren sehr gut nahe kom­men. Die Ge­fah­ren des Ein­krei­sens sind hier nicht vor­han­den.


Soll­te eine Del­phin­schu­le in der Nähe, soll­te man einen Min­dest­ab­stand von 100 Me­tern ein­hal­ten. Als Faust­re­gel gilt, je mehr Boote an­we­send sind umso grö­ßer der Ab­stand zu den Tie­ren. Die Del­phi­ne füh­len sich schnell be­drängt.


30 Mi­nu­ten sind aus­rei­chend. Es sei denn, diese fol­gen dem Boot oder schwim­men in der Bug­weele des Boo­tes mit. Nicht auf Del­pi­ne zu­fah­ren, auch nicht bei lang­sa­mer Fahrt.
Nur seit­lich nä­hern. Nie fron­tal oder von der Seite.
Del­fi­ne sind in der Nähe, auf Leer­lauf stel­len.Oder den Motor ab­stel­len.


Jagen Sie den Tie­ren bitte nicht hin­ter­her.In­ter­es­sie­ren sich die Tiere für Ihr Boot,kom­men diese von al­lei­ne und blei­ben bis die Si­tua­ti­on für sie un­in­ter­res­sant wird.
Soll­ten Del­phi­ne in der Bug­wel­le des Boo­tes sur­fen, Kurs hal­ten und Fahrt­rich­tungs­än­de­run­gen ver­mei­den.

Del­phi­ne nicht be­rüh­ren oder füt­tern. Del­phi­ne sind Raub­tie­re.
Del­phi­ne sind ge­fähr­det.In­fek­tio­nen der Atem­we­ge.

Schwim­mer und Schnorch­ler auch Tau­cher. Nä­hern sich Del­phi­ne von sich aus, legen Sie die Arme an den Kör­per und be­we­gen sich ruhig.

Wer­fen Sie keine Ab­fäl­le ins Was­ser. Del­phi­ne hal­ten das für Nah­rung und ster­ben daran.
Kein Blitz­licht ver­wen­den. Del­phin Augen sind sehr emp­find­lich.