Delfine

United-Dolphins e.V 

Mensch und Delfin - Intelligente Lebewesen in zwei Welten

Steckbrief

Quelle: Na­anoo

Delfine sind meist zwischen eineinhalb und vier Meter lang, der Große Schwertwal erreicht als größter Delfin sogar acht Meter. Sie haben einen stromlinienförmigen Körper, der an die hohen Schwimmgeschwindigkeiten angepasst ist. Im Kopf befindet sich ein rundes Organ, die Melone. Sie spielt eine Rolle bei der Echoortung. Bei vielen Arten sind die Kiefer klar abgesetzt und bilden einen langgezogenen Schnabel. Die Schnauze kann bei mehreren Arten sehr viele Zähne enthalten.

 

Das Gehirn der Delfine ist groß und besitzt eine komplexe Hirnrinde, was ein Grund für viele Zoologen ist, sie zu den intelligentesten Tieren zu zählen. Es gibt aber auch die umstrittene Theorie, dass das große Gehirn lediglich eine Anpassung an das Leben im Wasser ist und dazu dient, den Wärmeverlust an das Wasser besser regulieren zu können. Grundlage dieser Theorie ist die Tatsache, dass das Gehirn der Delfine sehr viele Gliazellen und im Verhältnis dazu wenige Nervenzellen besitzt. Laut Annahme helfen die Gliazellen bei der Wärmeisolation.[1] Delfine können Bewegungsfolgen und Reaktionen auf akustische Reize schnell erlernen, bei abstrakten Gegenständen wie Drei- oder Vierecken liegt ihre Lerngeschwindigkeit jedoch unter der von Tauben und Ratten.[2] Einige Ethiker sprechen jedoch aufgrund der angeblich hohen geistigen Kapazität und der emotionalen Intelligenz von Delfinen als Individuen, denen dieser Definition nach sogar Persönlichkeitsrechte zustünden.

 

Die Körperfarbe setzt sich meist von Schwarz bis Weiß zusammen, wobei die Unterseite meist heller ist und sich der Rücken durch eine dunklere Färbung, das Cape, deutlich abgrenzt. Zu den farblichen Ausnahmen gehören der bläuliche Blau-Weiße Delfin und der braun-gelbe Gemeine Delfin. Darüber hinaus unterscheiden sich die Arten durch Linien und Felder in verschiedenen Farbtönen und Kontrasten.

 

Delfine haben einen sehr guten Gehör- und Gesichtssinn. Zwar existieren äußere Ohröffnungen, doch diese sind wahrscheinlich nicht funktional. Geräusche gelangen über den Unterkiefer und das Mittelohr zum Innenohr. Ihr Hörbereich reicht in Frequenzen bis zu 220 kHz und sie können damit Töne bis weit in den Ultraschallbereich wahrnehmen. Die Augen sind hauptsächlich an das Sehen unter Wasser angepasst, haben aber auch außerhalb des Wassers eine hohe Funktionsfähigkeit. Eine große Rolle für die Wahrnehmung spielt die Echoortung mittels Ultraschall.

 

Von anderen Zahnwalen unterscheiden sich Delfine durch folgende Merkmale: Verschmelzung der ersten beiden Halswirbel, eine geringere Anzahl von Rippen, Fusion der beiden Unterkieferhälften auf höchstens einem Drittel der Kieferlänge und stumpfe Zähne.

Alle Delfine stoßen etwa alle zwei Stunden die äußeren Hautzellen ab (peeling). Diese permanente Regeneration reduziert den Strömungswiderstand und findet auch in der Regenerationsforschung für den Menschen und im Schiffbau Beachtung. Die Haut der Delfine fördert ihr schnelles Schwimmen durch geringen Strömungswiderstand über feines Relief und Wirbeldämpfung durch Plastizität, typisch für die Haut der Wale.

Seite „Delfine“. Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Februar 2020, 15:06 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Delfine&oldid=197197026 (Abgerufen: 01. März 2020, 09:02 UTC)

Delfine sind Säugetiere

Delfine atmen mit Lungen.dieses bedeutet sie nehmen Sauerstoff aus
der Luft auf um zu Atmen.Daher müssen sie ständig an die Wasseroberfläche.

Sie haben immer eine gleichbleibende Körpertemparatur. Der Nachwuchs wird lebendig auf die Welt gebracht. Die Babys werden in den ersten Monaten mit Muttermilch gesäugt.

 

Delfine erlernen einen Großteil ihres Verhaltens. Der Meeresäuger kann abstrahieren,denken,generalisieren und Probleme lösen.

Er besitzt ein erhebliches Maß an Individualität. Die Tiere kooperieren ständig mit anderen Artgenossen. Wissen wird an andere Delfine weitergegeben. Es wird in komplexen Gemeinschaften agiert. Delfine benutzen Werkzeuge.

Delfine treiben es gern, häufig und mit wahrhaft mit jedem

Del­fi­ne ver­brin­gen 80 Pro­zent ihrs Le­bens mit Sex. Dabei ist es auch mög­lich,dass sie sich mit gleich­ge­schlecht­li­chen Part­nern paa­ren wol­len. Und auch das Alter ist ihnen egal.​Dabei kann es sich bei den Part­nern auch um Thun­fi­sche oder sogar Men­schen han­deln. Ihrer Phan­ta­sie sind dabei keine Gren­zen ge­setzt. Sie mas­tur­bie­ren auch schon mal mit leb­lo­sen Ge­gen­stän­den.

 

Beim Sex han­delt es sich um mehr als nur Paa­rung. Die Del­fi­ne ge­nie­ßen ihn wie wir Men­schen. Es kommt vor, dass Del­fin­müt­ter die Ge­ni­tal­fal­te ihrer Jun­gen mas­tur­bie­ren. Aber nicht immer han­delt es sich um Paa­rungs­wil­le wenn ein Männ­chen sei­nen Penis aus­führt. Er wird oft als Test oder auch Greif­or­gan be­nutzt.


 
Manch­mal ko­ope­rie­ren männ­li­che Del­fi­ne al­lein zu dem ein­deu­ti­gen Zwe­cke mit­ein­an­der, ein Weib­chen ge­fü­gig zu ma­chen. Ist ge­ra­de kein Art­ge­nos­se zu fin­den,wer­den auch an­de­re Fi­sche,leb­lo­se Ge­gen­stän­de oder auch Men­schen be­nutzt. Für Del­fi­ne ist Selbst­be­frie­di­gung das nor­mals­te der Welt.
 
Zum Ge­schlecht der Del­fi­ne:
 
Das Weib­chen weist einen durch­ge­hen­den Schlitz und das Männ­chen zwei ge­trenn­te Schlit­ze auf dem Un­ter­leib auf. Im vor­de­ren Schliz des Männ­chens be­fin­det sich sein Glied,das auch ais Tas­t­or­gan dient. Beim Lie­bes­spiel selbst ist keine Eile an­ge­sagt. Meist be­gin­nen Del­fi­ne die Paa­rung mit einem aus­ge­denn­ten Vor­spiel, wel­ches sich durch engen Haut­kon­takt aus­zeich­net.
 
Beim Akt selbst ku­scheln sich die Tiere Bauch an Bauch. Damit ihnen bei dem vie­len Sex nicht lang­wei­lig wird wech­seln sie oft die Stel­lung. Da die Weib­chen meist nur ein Jun­ges ge­bä­ren, ist die ganze Paa­rungs­müh zwar ef­fek­tiv, aber kei­nes­falls ef­fi­zi­ent. Wahr­schein­lich kommt es aber den Del­fi­nen bei der gan­zen Sache wohl doch auf etwas ganz an­de­res an.
 

Wie wird ein Delfinbaby unter Wasser gestillt?

Die Mütter verbergen in ihren Hautfalten Zitzen,an denen das Delfinbaby
nicht saugen kann. Unter Druck wird die Muttermilch in das Maul des Babys gespritzt.

Es geht so von der extrem fetten und nährreichen Milch nichts verloren.

Wie schlafen Delfine?

Del­fi­ne be­we­gen sich kaum, wenn sie schla­fen. Sie düm­peln an der Was­ser­ober­flä­che, und ach­ten auf ihre Um­ge­bung. Ein Auge ist ge­schlos­sen und das an­de­re immer wach­sam.

 

Ein Drit­tel des Tages wid­men sie dem Schla­fen. Die Schla­fens­zeit ist un­ter­teilt in Mi­nu­ten-Ni­cker­chen oder auch in 2 Stun­den Er­ho­lungs­pau­sen. In der Schla­fens­zeit, atmen sie nur drei bis acht­mal pro Mi­nu­te. Wenn sie wach sind, kom­men sie 10 bis 12 mal an die Ober­flä­che, um nach Luft zu schnap­pen. Del­fin­müt­ter sind immer wach.

 

Die Del­fin­müt­ter schla­fen sogut wie gar nicht. Das Baby ist das wich­tigs­te. Mama sorgt dafür, dass das junge re­gel­mä­ßig trinkt, und wie­der an die Was­ser­ober­flä­che auf­steigt um Atmen zu kön­nen.

 

Wich­tig für die Babys ist, dass die Mut­ter sich stän­dig be­wegt. So kön­nen sie sich im Sog trei­ben las­sen,den die Mut­ter mit ihren Schwimm­be­we­gun­gen er­zeugt. Man­che Del­fi­ne gehen nachts auf die Jagd. Sie schla­fen dann tags­über in ru­hi­gen Buch­ten oder im Krei­se der Art­ge­nos­sen.

Wie intelligent sind Delfine?

Die In­tel­li­genz von Del­fi­nen ist weit­ge­hend an­er­kannt - dass ihr Hirn dem des Men­schen sogar eben­bür­tig ist, geben Stu­di­en aber erst neu­er­dings Preis. Nach neu­es­ten Er­kennt­nis­sen er­fül­len Del­fi­ne aber alle Kri­te­ri­en um als In­di­vi­du­um zu gel­ten.

 

Dem­nach stün­den ihnen ähn­li­che Rech­te zu wie dem Men­schen. Ge­mes­sen an ihrer Größe haben Del­fi­ne etwas we­ni­ger Hirn­mas­se als der Mensch. Dafür ist ihr Hirn stär­ker ge­fal­tet und hat eine grö­ße­re Ober­flä­che, eine Ei­gen­schaft, die die feh­len­de Masse wett­ma­chen konn­te. Die Fal­tung be­trifft vor allem die(neo­cor­tex),eine Hirn­struk­tur, die kom­pli­zier­te Denk­vor­gän­ge und das Selbst­be­wusst­sein steu­ert.

 

Keine an­de­re Art der Welt hat ein so ge­wun­de­nes Ge­hirn wie die Del­fi­ne.
Bleibt das Wett­ren­nen zwi­schen Men­schen und Del­fi­nen um die höchs­te In­tel­li­genz zu­nächst noch un­ent­schie­den,steht der Ver­lie­rer schon fest. Men­schen­af­fen und Schim­pan­sen auch Go­ril­las fal­len im Ver­gleich zu den Tümm­lern deut­lich zu­rück.

 

Das Af­fen­hirn ist nur dop­pelt so groß,wie das durch­schnitt­li­che Hirn von an­de­ren Tie­ren die­ser Größe. Das Hirn der Del­fi­ne ist da­ge­gen fünf mal grö­ßer,als bei ihren Kör­pern zu er­war­ten wäre. Für den Men­schen bie­tet der Del­fin nach An­sicht von Ex­per­ten die Chan­ce ,eine Ethik zu ent­wi­ckeln ,die eine Wende in dem Ver­hält­nis von Ho­mo-sa­pi­ens und an­de­ren in­tel­li­gen­ten Arten auf un­se­rem Pla­ne­ten her­bei­führt.

Ein Schwamm als Werkzeug

Die Großen Tümmler haben eine besonders große Bandbreite an Techniken entwickelt,um an ihre lebensnotwendige Nahrung zu kommen. Sie benutzen Schwämme vom Meeresboden stülpen diese über ihren Schnabel.

Dann wird der Boden durchforstet,der mit scharfkantigen Muscheln
übersäht ist. Durch diese Methode werden kleine Fische angestachelt,während die
empfindliche Schnauze des Meeressäugers durch den Schwamm geschützt ist.

Die Delfine lassen die Schwämme fallen,ergattern sich den Fisch und heben den Schwamm wieder auf. Dieses Verfahren wird ständig fortgesetzt.